Die älteste schwäbische Textilfabrik, gegründet 1839 von der Heinzelmann-Dynastie. Die Technische Ausrüstung kam aus der Schweiz. Von der Gründeraktie 98 Stück im RB-Schatz.
Von der imposanten Fabrikanlage an der Mangfall in Oberbayern ist noch sehr viel erhalten und sehenswert restauriert. Von der Gründeraktie 23 Stück, Erhaltung IV, im RB-Schatz. mehr dazu
Blaichach im Oberallgäu liegt am Ufer des Schwarzenbaches, dessen Wasserkraft heute noch genutzt wird. Vom Gründerpapier sind nur die 6 Stück aus dem RB-Schatz bekannt.
Eine Münchener Immobiliengesellschaft, gegründet 1900. Dieses Stück ist von 1902, 200 Stück im RB-Schatz.

Vereinigte bayerische Spiegel- und Tafelglaswerke vorm. Schrenk & Co., AG von 1906, die Vorzugs-Gründeraktie
Ein seltenes Stück, nicht im Reichsbankschatz. Gedruckt von G & D.
Einer der ersten bayerischen Versorger, mit einer langen Firmengeschichte. Ein Druck von Knorr & Hirth, München. Knorr & Hirth war dem Jugendstil sehr zugetan. Im Reichsbankschatz 350 Stück, Erhaltung IV.
Der Star unter den Walchensee-Anleihen, 3 Stück im Reichsbankschatz, ansonsten unbekannt. Das Stück befindet sich jetzt im Walchensee-Museum der Oriwol-Stiftung in Urfeld am Walchensee. Außerdem ist im “aktiensammler” ein Artikel über das ganze Projekt erschienen (kann ich digital zusenden).
Auch das ein rares Stück, mit einer ungewöhnlichen Drucktechnik, gedruckt von Gebr. Parcus,München. Das Kraftwerk an der Isar, bzw. des Isarkanals, produziert heute noch und steht unter Denkmalschutz. Es existiert ebenfalls ein Artikel im “aktiensammler”. mehr dazu
Sehr dekorativer Druck, leider hat sich die Druckerei nicht verewigt. Das Stück von 1923 ist nicht das Gründerpapier,es stammt aus der ersten Kapitalerhöhung. Vorsitzender des Aufsichtsrates war Dr. Hugo von Maffei. Ansonsten ist nicht viel über die Gesellschaft bekannt. Die Coupons sind bis 1925 geschnitten.
Gegründet wurde die Gesellschaft am 15.01.1923. Zweck war der Handel mit Bergbau- und Hüttenerzeugnissen aller Art. In die Gesellschaft eingebracht wurden die Anteile der Kohlen- und Holzhandlung F. S. Kustermann in München. Der Vorstand bestand aus August Gentes, Dr. Franz Kustermann und Dr. Hubert Kustermann. Im Aufsichtsrat u. a. Dr. Hugo Ritter von Maffei. Das abgebildete Papier stammt aus der Kapitalerhöhung vom September 1923 (30 000 Aktien zu je 1000 Mark). Das Gründungskapital betrug 50 Millionen Mark, 49 Aktien zu je einer Million Mark und 1000 Aktien zu je 1000 Mark. Umgestellt wurde 1925 in 80 000 Aktien zu je 20 RM. Laut Erich Stanzl bestand die Gesellschaft bis Ende der 40er Jahre. Dividenden wurden bis 1932 offensichtlich keine gezahlt.
Die Firma Kustermann im Zentrum von München beschäftigt heute als Familienbetrieb in siebenter Generation ca. 250 Mitarbeiter und bietet als Vollsortimenter Waren der Tischkultur an.
Ein rares Papier aus dem RB-Schatz, 37 Stück hat man gefunden. Gegründet wurde die AG 1873. Grundkapital 300 000 Gulden, eingeteilt in 600 Namensaktien zu je 500 Gulden. Die Kunstmühle Tivoli befand sich im Englischen Garten in München. 1969 stellte die Mühle die Arbeit ein. Die AG wurde in “Tivoli Handels- und Grundstücks AG, München” umbenannt. Alter und neuer Hauptaktionär war die Bayerische Vereinsbank. Auf dem Tivoligelände entstanden dann neue Bauten, so ein Verwaltungsgebäude eben der Bayerischen Vereinsbank, ein großes Hotel und auch ein Sportzentrum für die Bayerische Vereinsbank. Benannt wurde der Komplex nach dem damaligen Vorstandssprecher der Bank, Freiherr von Tucher (Tucherpark).









